Im Jahr 1990 gründete sich der Verein Deutsch-Langhaar e.V. (VDL), hervorgegangen aus der Spezialzuchtgemeinschaft Deutsch – Langhaar in der GST, bzw.  Zuchtleitung Deutsch – Langhaar bei der Obersten Jagdbehörde der DDR.

Seit 1991 ist der VDL Mitglied im Deutsch – Langhaar – Verband e.V. und im Jagdge­brauchshundverband e.V.

Der VDL betreut ca. 200 DL – Führer und Züchter vornehmlich in den Bundesländern, Thüringen, Sachsen und Brandenburg. Es ist das satzungsgemäß festgeschriebene  Ziel des VDL , die Lenkung und Leitung der Zucht des DL in diesen Bundesländern zusammenzufassen und sie in die Organisation des Deutsch-Langhaar Verbandes einzugliedern.

Der VDL anerkennt die Zuchtordnung des Deutsch – Langhaar – Verbandes. Zur Zeit fallen jährlich zwischen 3 und 5 Würfe in verschiedenen Zwingern. Auskunft über das aktuelle Zuchtgeschehen und den Verkauf von Welpen finden Sie unter den Button "Welpen" und "Aktive Zwinger".

Jährlich werden Verbands-Zuchtprüfungen entsprechend der Anzahl der gemeldeten Hunde in den verschiedenen Regionen durchgeführt. Neu ist, das eine Vorbereitung auf die Verbandsjugendprüfung bei Haßleben, im Raum Erfurt, zeitgleich mit der jährlichen Hauptversammlung stattfindet.

Wir sind ständig bemüht unsere Prüfungen in Regionen mit gutem Wildvorkommen zu organisieren.

Zur Unterstützung unserer Deutsch-Langhaar Führer wird alljährlich ein Vereinstag, mit praktischen Ausbildungsmöglichkeit unter fachkundiger Anleitung, durchgeführt.

Über die verschiedenen Aktivitäten und die aktuelle Terminplanung können Sie sich auf der Seite „Termine“ informieren

Der Verein Deutsch-Langhaar  (VDL)  stellt sich vor: Wir blicken auf eine lange Tradition zurück, wobei die Entwicklung des VDL eng mit der in der Bundesrepublik Deutschland verbunden ist.Sicher können wir uns als legitimer Nachfolger des Verein Deutsch – Langhaar bezeichnen, denn sein Vorsitzender Max Hinkel (Der Verfasser des berühmten „Hinkel-Buches“) wohnte in Chemnitz und der Schriftführer und Schatzmeister Oskar Hartenstein in Plauen/ Vogtl.

Es war „Papa“ Köpsel,  Züchter des Zwingers „vom Bassengrund“,  vorbehalten, die Langhaar in den Ostregionen des ehemaligen Deutschen Reiches in der Spezialzuchtgemeinschaft Deutsch-Langhaar zusammenzufassen.

Die Möglichkeit, den „Deutsch-Langhaar-Verein Ostzone“ weiter zu führen, bestand nicht. Wie bekannt, war es in der DDR nicht gerade „legitim“, einen Verein zu gründen. Es bildeten sich Spezialzuchtgemeinschaften in der GST, später wurden diese dem Ministerium für Land- und Forstwirtschaft untergeordnet.

Gruppenbild von 1951

“ VGP 1951 “  

Es spricht für die Kontinuität in der Vereinsführung, dass in der Zeit von 1949 bis 2008 nur 3 Vorsitzende an der Spitze standen. Jeder dieser Vorsitzenden hatte in seiner Zeit Schwerpunktaufgaben zu lösen, die eng an die Entwicklungsepoche gekoppelt waren. Im ‘September 2006 wurde Ralf Lossin zum Vorsitzenden gewählt. Im Juli 2007 trat er von dieser Funktion zurück und beendete seine Mitgliedschaft im Verein. Im September 2008 wurde auf einer vorgezogenen Wahlversammlung Karlheinz Krusche einstimmig als neuer Vorsitzender gewählt. Aktuell wird unser Verein, seit September 2016, durch Dietmar Göpfert als 1. Vorsitzenden und Heiko Tolkmitt als 2. Vorsitzenden vertreten.

Anfangs schon erwähnt, zum „Sammeln nach dem Kriege“ musste Alfred Winkler blasen, dazu hatte er Helfer, die ihm zur Seite standen. Aus persönlichen Gründen trat Alfred Winkler zurück, Werner Frank übernahm den Vorsitz. Er führte die Langhaarfamilie der DDR über die Stationen Spezialzucht­gemeinschaft DL, über die GST bis zur Unterstellung der Jagdhundezucht beim Ministerium für Landwirtschaft.

Dr. Lutz Frank war es vergönnt, nach der Vereinsführung ab 1974 an der Gestaltung des Jagdhunde­wesens in der DDR aktiv mitzuwirken und einen störungsfreien und ohne Komplikationen durchge­führten Zusammenschluss der Langhaarleute aus Ost und West durchzusetzen